Der Meister schlägst zurück!!!
Tigerinnen gewinnen das entscheidende, dritte Playoff-Finale 
und sind zum DRITTEN MAL IN SERIE Österr. Meister!!!
meisterlicher Geniestreich der Tigerinnen in Salzburg !!!!

6.3.04:   Ravens Salzburg : EHV-Sabres  3:6  (2:3, 1:3, 0:0)

Ort: Salzburg Bewerb: Bundesliga, Finalspiel III Zuseher 500 Strafen 12:16
Schiri's: Fersterer Anton; Deisenhammer Petra, Winter Barbara
Goalkeeper: Borschke Sandra (60 min. / 3 GA. / 29 SA.)
Kader: Borschke Sandra, Zemann Barbara, Bartholomäus Astrid, Kantor Esther, Altmann Denise, Gabler Irmlind, Strer Marina, Sadlon Miriam, Strer Belinda, Auer Iris, Hybler Katharina, Schwab Christine, Gasser Petra, Pjatakova Ivana, Sowka Elisabeth, Velika Monika
Ergebnisse 2002/03: Sabres-Ravens 4:1, 9:3. 6:1, 8:2
               2003/04                       3:5, 4:5, 2:4(Cup), 4:2, 4:5 
  0:1 5:11 Esther Kantor  (Monika Velika,Miriam Sadlon)
  0:2 6:56 Katharina Hybler  (Denise Altmann)
  1:2 14:09 Maringer  (Wirl)

und hier sind sie 84 Bilder von diesem genialen Spiel

  2:2 18:05 Wirl  powerplay
  2:3 19:13 Ivana Pjatakova  (Monika Velika)
  3:3 20:43 Walter  (Pancakova)
  3:4 30:55 Denise Altmann  (Miriam Sadlon)
  3:5 33:35 Monika Velika  (Ivana Pjatakova)
  3:6 35:29 Denise Altmann  (Astrid Bartholomäus)
und hier der Spielbericht (wie immer von Babs): Es war zwei Drittel lang ein mehr als spannendes Spiel! Beide Teams schenkten sich nichts und die Schiedsrichter schenkten den Säbelzähnen nichts (nichts neues!!), an Strafen wurden sie sicherlich nicht "benachteiligt". Doch egal, mittlerweile sind es die Tigerinnen schon gewohnt auch gegen die Schiedsrichter zu spielen.
Das erste Drittel begann mit sehr schönen Aktionen auf beiden Seiten. Die heute sehr nervös spielende Torfrau der Ravens ließ viel zu oft den Puck einfach abprallen und verhalf den Tigerinnen zu sehr vielen Tormöglichkeiten, nur die Defense der Ravens paßte gut auf und konnte somit einige Chancen der Tigerinnen zunichte machen. Die Säbelzähne gingen durch die # 23 Esther Kantor mit 1:0 in Führung. Bald darauf war es # 44 Katharina Hybler, die zum 2:0 traf. Die Ravens nutzten jedoch ein Mißverständnis in der Defense der Tigerinnen für sich aus und trafen zum Anschlußtreffer. Das 2. Tor der Ravens wurde (obwohl die Torfrau # 32 Sandra Borschke) die Scheibe klar abgedeckt hatte, durch ein nachstochern gemacht. Es stand somit 2:2. # 13 Ivana Pjatakova (vorige Saison noch bei den Ravens) packte die Wut und stürmte durch die Abwehr der Ravens durch und machte das 2:3. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Drittelpause.
Nach nur 43 Sekunden konnten die Ravens wiederum den Ausgleichstreffer erzielen, aber dann kam die Zeit des Tripple Meisters. Die # 21 Monika Velika schoß den Führungstreffer zum 3:4. # 22 Denise Altmann stürmte mit # 23 Esther Kantor nach vorne und ließ die Abwehr der Ravens sehr "dumm aussehen" (erstmalig an diesem Abend!). Kantor paßte zu Altmann und diese machte nur einen leichten Flachschuß, der zwischen den Beinen der Ravenstorfrau durchrutschte. Das 3:6 machte wiederum # 22 Denise Altmann, nach einem herrlichen Paß der, durch den Ausfall von # 88 Yasmin Weiss (leider kann sie auch nicht zur WM mitfahren, da sie 6 Wochen absolutes Sportverbot hat), in der Verteidigung spielenden # 19 Astrid Bartholomäus. Es war der krönende Abschluß in diesem Drittel.
Im letzten Drittel kamen die Ravens zwar noch zu einigen guten Torchancen, aber den Genuß ein Tor zu bejubeln bekamen sie dank der sehr sicheren spielenden Sabres Torfrau # 32 Sandra Borschke nicht mehr. Die Tigerinnen selbst, spielten phasenweise Katz und Maus mit den Raben aus der Mozartstadt und hatten auch großes Vergnügen daran. Mit dem doch sehr hohen Torvorsprung, wollten sich die Säbelzähne aus Wien keine Blamage mehr einhandeln und hielten den Puck sehr gut im eigenen Raum. Man kann den Raben aber eines nicht absprechen, sie kämpften sehr beherzt bis zum Schluß, leider war für sie der Druck bzw. die Möglichkeit doch Meister zu werden zu hoch, denn zu nervös und unkonzentriert verhielten sie sich im letzten Drittel. Die Tigerinnen für ihren Spürinstinkt bekannt, hatten somit (zumindest im letzten Drittel) doch eher ein leichteres Spiel, was anhand der ersten beiden Drittel jedoch nicht absehbar war.
Wir gratulieren den Ravens zum Vizemeister und sind sehr stolz darauf, den Meistertitel ein drittes Mal in Folge nach Wien geholt zu haben